Der U.S. Dollar konnte während der vergangenen 12 Stunden nicht an den vorhergehenden Aufwärtsbewegungen festhalten, nachdem zu Beginn der Woche
Der U.S. Dollar konnte während der vergangenen 12 Stunden nicht an den vorhergehenden Aufwärtsbewegungen festhalten, nachdem zu Beginn der Woche regelrechte Höhenflüge zu beobachten waren. Obwohl damit zu rechnen war dass die Aufwärtsspirale des Greenback früher oder später zum Erliegen kommt dürfte es viele Dollar-Trader verunsichern dass trotz stabiler Daten aus den USA ein Einbruch nach unten zu beobachten war. Das EUR/USD Paar legte in Folge um mehr als 100 pips zu und konnte die 1.0600 Marke überwinden.
Gestern erschienen in den Vereinigten Staaten aktuelle Daten zur Entwicklung der Verbraucherpreise, zudem wurden die Einzelhandelsumsätze veröffentlicht. Die Einzelhandelsumsätze stiegen um 0,4% und damit deutlich stärker als die von Volkswirten erwarteten 0,1%. Auch die Verbraucherpreisteuerung übertraf die Erwartungen der Volkswirte. Einzig die Entwicklung der Durchschnittslöhne enttäuschte. Obwohl die Löhne im Schnitt um 0,6% stiegen zeigte die Lohnentwicklung im Jahresvergleich 0,0% Veränderung auf, was den Dollar negativ beeinflusst haben dürfte nachdem der Greenback kurzzeitig nach oben schoss. Das EUR/USD Paar näherte sich zu Beginn der gestrigen Session der 1.0520 Marke, nachdem die Dollar-Stärke nachließ folgte eine Kehrtwende zurück nach oben.
Der Wirtschaftskalender der Eurozone ist heute nur dünn bestückt, in den USA erscheinen heute die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenunterstützung sowie der jüngste Philly Fed Manufacturing Index. Extreme Volatilität ist heute nicht zu erwarten, wir rechnen im Tagesverlauf mit einer Fortsetzung der Konsolidierung.