Euro konsolidiert sich bei 1,16, positive Inflationsdaten

Colin First

Das EURUSD-Währungspaar verzeichnete während der Handelssitzung am Donnerstag eine erhöhte Aktivität, da das Paar von aufeinanderfolgenden Nachrichten aus Europa und den USA beeinflusst wurde. Es verzeichnete eine positive Unterstützung, als bekannt wurde, dass Lega Nord und die Fünf-Sterne-Allianz nach Ernennung des Wirtschaftsprofessors Giovanni Tria als Kandidaten für das Amt des Finanzministers endlich eine Koalitionsregierung zustande bekommen hatten. Aus diesem Grund stieg das Paar kurzzeitig über die 1,17. Nachrichten aus den USA nahmen dem Euro jedoch den Wind aus den Segeln, als US-Handelsminister Wilbur Ross erklärte, dass die Vereinigten Staaten ab heute Mitternacht 25% Stahl- und 10% Aluminiumzölle auf Lieferungen aus der Europäische Union, Kanada und Mexiko erheben würden. Die positiven Ergebnisse des europäischen makroökonomischen Kalenders – und das am zweiten Tag in Folge – trugen jedoch dazu bei, dass sich die gemeinsame Währung oberhalb der Marke von 1,16 festigte.

Konsolidierung beim EURUSD-Währungspaar

Der VPI stieg von 1,2% auf 1,9% und der Kern-VPI stieg von 1,0% auf 1,1%, während die Arbeitslosenquote im April etwas schlechter ausfiel als erwartet, da die aktuelle Rate bei 8,5% liegt, verglichen mit 8,4% im Vormonat in Europa. Auf dem US-Markt stellten die beiden wichtigsten Daten, die veröffentlicht wurden, die ausstehenden Eigenheimverkäufe und die Rohölbestände dar. Beim ersten ergab sich ein expansiveres Ergebnis, während beim zweiten die Daten besser ausfielen als erwartet. Diese positiven Inflationsdaten aus dem europäischen Markt stützen wesentlich die Wahrscheinlichkeit, dass die Zentralbank ihre Pläne zur Normalisierung der Politik auf ihrer nächsten Sitzung bekannt geben wird.

EURUSD Stunden-Chart

Mit der Entscheidung der USA, Zölle zu verhängen, sind die globalen Handelskonflikte, die in den letzten Wochen teilweise zurückgegangen waren, wieder entfacht worden, da Washingtons Verbündete Schritte unternehmen werden, um diesen US-Maßnahmen entgegenzutreten. Während sich das Währungspaar dem letzten Handelstag der Woche nähert, konzentrieren sich die Anleger auf Einkaufsmanagerindex-Daten für die Eurozone und die deutschen Märkte, wobei sie sich in den USA auf die Non-Farm Payroll-Daten, Arbeitslosenquote und ISM Manufacturing PMI-Daten konzentrieren. Die erwartete Unterstützungs- und Widerstandsspanne für das Paar liegt bei 1,1640 / 1,1603 / 1,1561 und 1,1690 / 1,1719 / 1,1730.

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