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Mitarbeiter des deutschen biopharmazeutischen Unternehmens CureVac in einem Labor
Mitarbeiter des deutschen biopharmazeutischen Unternehmens CureVac in einem Labor

Das Tübinger Biotechunternehmen gibt erste Produktionspartnerschaften zur Herstellung des Vakzins auf. Die Verträge mit Wacker Chemie und dem Schweizer Auftragshersteller Celonic seien gekündigt worden, teilte CureVac am Dienstag mit. Die Verträge mit Rentschler Biopharma und Novartis blieben dagegen bestehen. CureVac führte dies auf eine geringere Nachfrage nach seinem Impfstoff zurück, der in der entscheidenden klinischen Studie nur eine Wirksamkeit von insgesamt 48 Prozent zeigte. Ob der Impfstoff je zugelassen wird, ist völlig offen. Die Daten werden gegenwärtig von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA geprüft.

Zu den Produktionspartnern von CureVac gehören neben Rentschler und Novartis nach wie vor auch noch Bayer, GlaxoSmithKline und Fareva. Daran habe sich nichts geändert, sagte eine Sprecherin. CureVac arbeitet gegenwärtig an einem verbesserten Vakzin der zweiten Generation, das im vierten Quartal in die klinische Entwicklung gebracht werden soll. Dieses entwickelt CureVac anders als das ursprüngliche nicht alleine, sondern zusammen mit GlaxoSmithKline. Durch die Verkleinerung des Partnernetzwerks erwartet das Unternehmen keine Einschränkung der Materialverfügbarkeit für seinen Impfstoff der zweiten Generation.

 

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